Das Lachen und der Tod

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Karl Blessing Verlag (19. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3896674641
ISBN-13: 978-3896674647

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Der Held und Ich-Erzähler dieses Romans, Ernst Hofman aus Amsterdam, ist von Beruf Komiker. Er lebt für den Applaus und von dem Gelächter seiner Zuhörer. Da seine verstorbene Mutter Jüdin war und er mit politischen Witzen auffällig geworden ist, wird er 1944 in einem Viehwaggon mit anderen Verfolgten in ein Konzentrationslager gebracht. Doch Ernst Hofman kann nicht anders, er bleibt selbst im Lager Komiker und erzählt, mit Billigung des Barackenältesten, abends den Mitgefangenen Witze, um sie vor der endgültigen Verzweiflung zu bewahren und von dem Grauen abzulenken.

Als der deutsche Lagerkommandant das erfährt, will er Hofman dazu bringen, abends vor den SS-Leuten als Kabarettist aufzutreten. Erst weigert sich der Komiker, doch dann verspricht ihm der Lagerkommandant, die Frau, in die sich Hofman auf dem Transport verliebt hat, am Leben zu lassen. Es ist ein diabolischer Vorschlag, der den Häftling an die Grenzen seines Gewissens und seines Überlebenswillens führt.

Das Lachen und der Tod erzählt die Geschichte eines inhaftierten Komikers in Auschwitz, der sein Leben nicht einfach so aufgibt. Die detailgetreuen Beschreibungen des Lagers und dem Alltag in diesem, lassen einen oft innehalten. Ich habe selten so ein gutes Buch über das Thema Auschwitz gelesen und hoffe das dieses Buch eine breite Leserschaft in den Bann zieht. Eine klare Kaufempfehlung mit 5 Punkten