Dann iss halt was

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Mosaik (11. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442392462
ISBN-13: 978-3442392469
Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 3,2 cm

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Ein magersüchtiger Manager erzählt - fesselnd und emotional.

Wenn sie zurückkommt, bin ich dünn.“ Diesen Entschluss fasst Christian Frommert, als seine damalige Angebetete sich für ein Jahr nach Australien verabschiedet. Es ist einer der Schlüsselmomente in seinem Leben. Ehemals übergewichtig gleitet er immer tiefer hinab in den Zwang, dünn zu sein. Während des Doping-Skandals um Jan Ullrich 2006 wird er vom Stress so absorbiert, dass für Essen keine Zeit bleibt. In den folgenden Jahren nimmt er immer mehr ab, bis er schließlich an seinem absoluten Tiefpunkt nur noch 39 Kilogramm wiegt und beinahe an Nierenversagen stirbt. Er wird wie durch ein Wunder gerettet und beschließt: Ich will leben! Dieser neue Mut und Freunde, die ihm zur Seite stehen, helfen ihm, Kraft zu schöpfen. Er schafft es sogar, diese an seine Mitmenschen und Betroffene weiterzugeben.

Dies ist ein Buch, was unbedingt auf den Markt musste. Wenn man es gelesen hat, kann man die Betroffenen verstehen, die diese Krankheit haben. Es ist nicht alles so leicht zu verdauen, aber gerade die Ehrlichkeit und Geradlinigkeit hat mich begeister. Nichts wird verschönt und es ist Gott sei Dank kein Sachbuch. Dieses Buch spricht für die Seele der Erkrankten, von Rehaklinik und abgespeist zu werden, nach einem Schema, den diese müssen den Weg selbst gehen. Das Unverständnis der Außenstehenden kann dieses Buch sicher zu einer anderen Denkweise verhelfen, denn es ist einfach gesagt, dann geh doch zum Arzt, oder lass dich behandeln

Ein Absolutes Muss und den höchsten Respekt und Dank, an den Auto, auch den Verlag der hoffentlich weiter so gute Bücher herausbringt.